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 21.3.2013 |
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Anstieg von Asylanträgen 2012
Der Bürgerkrieg in Syrien und langandauernde Krisenherde in Afghanistan, Serbien und Pakistan sind laut einem Bericht des UNO-Flüchtlingshochkommissariats UNHCR die Hauptursachen für den Anstieg von Asylanträgen in Industriestaaten um acht Prozent im Jahr 2012.
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Die größte Steigerung geht dabei auf Asylanträge von Flüchtlingen aus Syrien zurück, so der Bericht, der heute in Genf veröffentlicht wurde. Auch hierzulande stiegen die Flüchtlingszahlen gegenüber dem Vorjahr, im Ranking belegt Österreich nach wie vor Platz neun unter den 44 Staaten.
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479.000 Asylanträge
In dem Bericht wurde die Anzahl der Asylanträge in den 27 EU-Ländern, Kanada den USA sowie Südkorea, Australien, Neuseeland und der Türkei untersucht. Insgesamt wurden in diesen Ländern rund 479.000 Asylanträge registriert. "Nur im Jahr 2003 wurden mehr Asylanträge in den Industriestaaten verzeichnet", so der Bericht.
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Die meisten Flüchtlinge aus Syrien
Der größte Anstieg an Flüchtlingen ist aus Syrien zu verzeichnen, die Zahl der Asylsuchenden ist aufgrund des Bürgerkrieges im Vergleich zum Jahr 2011 um 191 Prozent angestiegenangestiegen. Der stärkste Flüchtlingsstrom in absoluten Zahlen kommt laut dem UNHCR-Bericht aus Afghanistan. Neben Serbien (und Kosovo) wurden vermehrt Flüchtlinge aus China und Pakistan in den Industriestaaten aufgenommen. In die EU-Länder selbst kamen 2012 die meisten Flüchtlinge aus Afghanistan (24.700), Syrien (21.400) und Serbien (21.500), ebenso aus den russischen Kaukasusgebieten (19.800), aus Pakistan (18.800), Somalia (12.500), dem Iran (11.700), Irak (10.400) und Georgien (9.900). Im Gegensatz zu den anderen Ländern unter den Top-5 ist Syrien mit der Verdreifachung seiner Flüchtlingszahlen erstmals in den vorderen Rängen zu finden. |
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Deutschland & Frankreich |
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Bevorzugte Ziele der Flüchtlinge
Bevorzugtes Ziel der Flüchtlinge waren laut dem Bericht vor allem Deutschland und Frankreich. In Deutschland wurden erstmals seit 2001 die meisten Asylanträge nach den USA gestellt: Rund 64.500 Menschen baten um Aufnahme in Deutschland, im Vergleich zu 2011 bedeutet dies 41 Prozent mehr Asylwerber. Frankreich folgt direkt im Ranking mit der Aufnahme von 55.000 Flüchtlingen.
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Österreich |
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17.400 Asylanträge
Österreich verzeichnete ebenfalls einen signifikanten Anstieg zum Vorjahr: Rund 17.400 Asylanträge wurden entgegengenommen, was einen Anteil von vier Prozent aller Anträge der untersuchten Länder bedeutet. Österreich liegt somit im Ranking auf Platz neun. Im vergangenen Jahr (17.400) gab es rund 21% mehr Asylanträge als im Jahr 2011 (14.400). Im EU-Vergleich hat Schweden mit 48 Prozent im letzten Jahr den meisten Flüchtlingen Asyl gewährt.
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USA |
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Platz eins im Ranking der Aufnahmeländer
Die meisten Anträge wurden in den USA verzeichnet, mit 17 Prozent der angenommenen Asylanträge bleibt die USA auf Platz eins im Ranking der Aufnahmeländer. In die EU wurden insgesamt 296.000 Asylanträge registriert. Nur in Italien halbierten sich die Flüchtlingszahlen im Vergleich zu 2011. Im Zuge des Arabischen Frühlings waren noch 34.000 Menschen aus Tunesien und Libyen mit Booten nach Südeuropa geflüchtet, ein Jahr später nur mehr 15.700.
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