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Historiker orten "Slowenisierung"
Zwei Kärntner Historiker habe sich alarmiert über eine zunehmende "Slowenisierung" Kärntens gezeigt und üben Kritik an Ljubljana. Ogris und Wadl prangern falsche geographische Karten an, auf welchen österreichische Orte ausschließlich in Slowenisch bezeichnet würden.
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"Keineswegs harmlose Folgen"
Die Kritik der Historiker Wilhelm Wadl und Alfred Ogris findet sich in der neuen Ausgabe der "Carinthia I", der offiziellen landesgeschichtlichen Zeitschrift. Ogris, der dazu alle 16 Bände der in Ljubljana erschienenen "Enciklopedija Slovenije" (Enzyklopädie Sloweniens) analysiert hat, kommt zu dem Schluss, dass das darin enthaltene Material "für Kärnten keineswegs harmlose Folgen" habe. So werde der Eindruck erweckt, dass viele Kärntner Städte Orte in Slowenien seien. Die Enzyklopädie zählt laut Ogris St. Veit/ Šentvid, Friesach/ Breže, Völkermarkt/ Velikovec, Bleiburg/ Pliberk, St. Andrä/ Šentandraž, Wolfsberg, Gmünd, Straßburg, Bad St. Leonhard, Klagenfurt/ Celovec und Villach/ Beljak als Städte auf slowenischem Gebiet ("na Slovenskem") auf. Sogar der Weißensee ("Belo jezero") werde dem slowenischen ethnischen Raum zugerechnet.
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"Narrenfreiheit außerhalb der Gesetze"
Wadl, Leiter des Kärntner Landesarchivs, spricht in seinem Beitrag für die "Carinthia" in Bezug auf das zweisprachige Schulwesen in Kärnten von "Narrenfreiheit außerhalb der Gesetze". "Es kursieren an den zweisprachigen Volksschulen Lehrbehelfe mit Karten, auf denen topographische Orte, die auf österreichischem Gebiet liegen, ausschließlich slowenischsprachig bezeichnet werden", erläutert der Historiker in der "Kärntner Krone". Laut Wadl werde etwa nördlich des Wörther Sees/ Vrbsko jezero ein Gebiet abgesteckt, das seit Generationen nicht mehr der Realität entspreche. Diese Lehrbehelfe stünden an zweisprachigen Volksschulen weiter hoch im Kurs.
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