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Wirtschaftskrise trifft Slowenien schwer
Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat in der exportorientierten slowenischen Wirtschaft hart zugeschlagen. Sie hat nicht nur die starke Exportabhängigkeit der kleinen Volkswirtschaft verdeutlicht, sondern auch tiefe strukturelle und legislative Mängel aufgedeckt.
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BIP brach um 8,5 Prozent ein
Die slowenischen Wirtschaftsdaten spiegeln die Rezession und Einbruch der Nachfrage in der EU wieder: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) brach im ersten Quartal 2009 um 8,5 Prozent ein, womit das Land auch offiziell in die Rezession stürzte. Die Exporte, bisheriger wichtigster Wachstumstreiber, gingen um ein Fünftel zurück. Das spiegelt sich auch am Arbeitsmarkt wider: Rund 9 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung sind ohne Job, mit über 86.000 Arbeitslosen im Juni steuert das Zwei-Millionen-Land auf die bis zum Jahresende befürchtete Arbeitslosenzahl von 100.000 zu. Um weiteren Stellenabbau abzuwenden, subventioniert der Staat Kurzarbeit und Zwangsurlaube in Unternehmen.
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Baufirmen spüren Auswirkungen der Krise
Von der Krise sind vor allem Exportunternehmen betroffen, so auch der Haushaltgerätehersteller Gorenje oder zahlreiche Autozulieferer. Die Exporte machen rund 70 Prozent des slowenischen BIP aus. Auch Unternehmen, die bisher von der Konjunktur auf den heimischen Markt profitiert haben, wie die Baufirmen, spüren die Auswirkungen der Krise deutlich. Angeschlagen sind auch jene Unternehmen, die es seit der politischen Wende im Jahr 1991 nicht geschafft haben eine tiefgreifende Umstrukturierung durchzuführen.
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