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Di | 26.11.2013

Christophorus fliegt in Ungarn
Die Flugrettung des staatlichen ungarischen Rettungsdienstes OMSZ fliegt künftig ihre Notarzthubschraubereinsätze mit Maschinen der österreichischen HeliAir, einer Tochtergesellschaft der ÖAMTC-Flugrettung.
Der Servicebetrieb der Christophorus-Notarzthubschrauber konnte das Anforderungsprofil der ungarischen Ausschreibung am besten erfüllen.
Erste Flüge ab Ende März
Schon am 27. März wird die erste gelbe Maschine am Flugplatz Budaörs/Budapest der Type EC 135 mit der Aufschrift des staatlichen ungarischen Rettungsdienstes OMSZ, einsatzbereit sein.

Noch in diesem Frühjahr werden zwei weitere Einsatzstellen folgen, u.a. eine Station am Balaton. Anfang 2007 wird der vorläufige Ausbau mit fünf EC 135 Stationen erreicht sein. Zuständig für die Finanzierung ist Raiffeisen-Leasing.
Guten Zusammenarbeit nun auch in der Luft
Für ÖAMTC-Präsident Werner Kraus findet die schon seit Jahrzehnten auf der Straße bestehende enge Kooperation mit dem ungarischen Automobilclub jetzt mit dem staatlichen Rettungsdienst eine Fortsetzung in der Luft. Auch diese Kooperation sei im Interesse der vielen Touristen, die Ungarn besuchen.
ÖAMTC ist größter EC 135-Operator
Mit 24 Helikoptern der Type EC 135 sind der Christophorus-Flugrettungsverein und seine Tochter HeliAir der europaweit größte zivile EC-135-Betreiber.

Die 50 Piloten und über 500 Notärzte und Flugrettungssanitäter aus den Reihen des österreichischen Roten Kreuzes, der Wiener Rettung und der österreichischen Bergrettung gehören zum Rückgrat der notärztlichen Versorgung in Österreich.
Hohe Kompetenz des ÖAMTC gab Ausschlag
Für das ungarische Gesundheitsministerium war bei der Entscheidung für eine Kooperation mit dem ÖAMTC auch die international anerkannte hohe Qualität und Kompetenz der Christophorus-Flugrettung ausschlaggebend.

Von ihren 16 Ganzjahresstandorten fliegt die ÖAMTC-Flugrettung jährlich über 16.000 Einsätze. Durchschnittlich 13 Minuten nach Einlangen des Notrufes ist der Notarzt am Notfallort und in weniger als einer Stunde nach der Alarmierung ist der erstversorgte Patient im geeigneten Krankenhaus.